bild · ki-datenschutzkonform-nu ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot und Mistral im Vergleich: Training, Schalter, Speicherfrist, Standort, AVV. Plus die Datenarten-Ampel für den Kleinbetrieb.
Kundendaten in ChatGPT tippen, kurz zögern, dann doch löschen: diese Pause kenne ich gut. Die Frage ist selten “KI ja oder nein”, sondern viel kleinteiliger: welcher Tarif, welcher Schalter, welches Häkchen. Genau das trage ich hier zusammen, als Tabelle zum Mitlesen, während du selbst in deinen Einstellungen klickst.
Ich habe für diesen Beitrag keinen einzigen Absatz aus einem fremden Ratgeber übernommen. Jede Zeile der Tabelle habe ich heute, am 15.09.2026, gegen die offizielle Hilfe- oder Datenschutzseite des jeweiligen Anbieters geprüft, mit Datum, damit du siehst, wie frisch die Angabe ist. Wo eine Seite ein Tool blockiert hat (bei OpenAI kommt das öfter vor), stammt die Angabe aus einer Suche, die genau diese offizielle Seite ausgewertet hat, nie aus einem Blogartikel eines Dritten. Und wo ich selbst nach einigem Suchen nichts Verlässliches gefunden habe, steht “nicht geprüft” da, nicht eine geratene Zahl.
Keine Rechtsberatung. Ich bin 3D-Artist und KI-Praktiker, kein Jurist. Was hier steht, ist Praxis aus dem eigenen Betrieb: was die Anbieter selbst schreiben, wo der Schalter sitzt, was ich daraus mache. Für eine rechtliche Einschätzung deines Falls frag jemanden vom Fach.
Egal ob du “chatgpt training deaktivieren” gesucht hast, “welche ki tools sind datenschutzkonform” oder “claude datenschutz einstellungen”: Die Suche danach zeigt meist dasselbe Muster. Man will kein Rundum-Gutachten, sondern eine Antwort für genau das eine Werkzeug, das man gerade offen hat, mit genau dem Tarif, den man tatsächlich bezahlt. Deshalb ist die Tabelle nach Anbieter und Tarif sortiert, nicht nach Paragraf.
Drei Fragen, die wirklich zählen
Bevor du irgendeine KI mit echten Daten fütterst, lohnen sich drei Fragen:
- Training: Werden deine Eingaben standardmäßig genutzt, um das Modell zu verbessern, oder ist das aus?
- Vertrag: Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), oder nutzt du ein reines Privatkonto ohne diese Grundlage?
- Speicherung und Standort: Wie lange bleiben deine Daten liegen, und wo stehen die Server?
Die Tabelle unten beantwortet alle drei, Zeile für Zeile, mit Datum und Quelle. Wo ich etwas nicht an der Primärquelle des Anbieters belegen konnte, steht “nicht geprüft” in der Zelle, keine Vermutung.
Für einen Kleinbetrieb ohne eigene Rechtsabteilung ist das keine akademische Übung. Bei mir entscheidet diese Reihenfolge, ob ich einen Text überhaupt in ein Chatfenster tippe: Erst die Trainingsfrage, weil sie am schnellsten zu klären ist, dann die Vertragsfrage, weil sie festlegt, ob ich personenbezogene Daten überhaupt einfügen darf, und erst danach Speicherfrist und Standort, weil sie eher die Details betreffen als das grundsätzliche Ja oder Nein. Wer diese drei Fragen einmal für die eigenen Werkzeuge beantwortet hat, muss sie nicht bei jedem einzelnen Text neu stellen, sondern nur, wenn sich ein Tarif oder Anbieter ändert.
Die Vergleichstabelle: Anbieter mal Tarif (Stand 15.09.2026)
| Anbieter / Tarif | Training mit Eingaben (Standard)? | Schalter / Klickpfad | Speicherfrist | Standort / EU-Option | AVV verfügbar? |
|---|---|---|---|---|---|
| ChatGPT Free | Ja, außer im temporären Chat [1] | Einstellungen > Datenkontrollen > „Modell für alle verbessern” aus [1] | Reguläre Chats bis zur eigenen Löschung, temporärer Chat automatisch nach 30 Tagen gelöscht [2] | Keine EU-Datenresidenz (nur Enterprise/Edu) [6] | Nein, Privatkonto [3] |
| ChatGPT Plus | Ja, außer im temporären Chat [1] | wie Free [1] | wie Free [2] | Keine EU-Datenresidenz [6] | Nein, Privatkonto [3] |
| ChatGPT Team | Nein, Standard bereits aus [3] | Kein Opt-out nötig, Steuerung über Admin-Konsole [3] | 30 Tage Standard, konfigurierbar [3] | Keine EU-Datenresidenz laut Quelle (nur Enterprise/Edu) [6] | Ja, DPA gilt automatisch [3] |
| ChatGPT Enterprise | Nein [3] | Vertraglich ausgeschlossen, Admin-Data-Controls [3] | 30 Tage Standard, konfigurierbar, Zero-Retention über API möglich [3] | Ja, EU-Datenresidenz wählbar (EWR/Schweiz) [6] | Ja [3] |
| Claude Free | Nein, nur bei Opt-in [4] | Privatsphäre-Einstellungen > „Model Improvement” [4] | Ohne Zustimmung 30 Tage, mit Zustimmung bis 5 Jahre [4][5] | Nicht geprüft (keine offizielle Anthropic-Aussage gefunden) | Nein [7] |
| Claude Pro | Nein, nur bei Opt-in [4] | wie Free [4] | wie Free [4][5] | Nicht geprüft | Nein [7] |
| Claude Team | Nein, außer im freiwilligen Development Partner Program [7] | Organisationseinstellungen > Data and Privacy [7] | Nach Commercial Terms, individuelle Fristen nur bei Enterprise [8] | Nicht geprüft (keine offizielle EU-Option gefunden) | Ja, über Commercial Terms [7] |
| Claude Enterprise | Nein [7] | Custom Data Retention Controls im Admin-Bereich [8] | Individuell konfigurierbar [8] | Nicht geprüft | Ja [7] |
| Gemini (privat) | Ja, wenn „Aktivitäten speichern” aktiviert ist, inklusive teils menschlicher Prüfung; ob das bei einem neuen Konto der Grundzustand ist, nennt die Quelle nicht ausdrücklich [9] | myactivity.google.com/product/gemini > Aktivität deaktivieren [9] | Aktiv: bis zur gewählten Auto-Löschung (3/18/36 Monate); inaktiv: 72 Stunden [9] | Nicht geprüft für Consumer | Nicht geprüft (Privatkonto) |
| Gemini for Workspace | Nein [10] | Keine Nutzeraktion nötig, Steuerung über Admin-Konsole [10] | 90 Tage bis unbegrenzt, admin-gesteuert [10] | Nicht spezifisch für Gemini bestätigt (Quelle nennt es nicht gesondert) | Ja, Cloud Data Processing Addendum [10] |
| Microsoft Copilot (privat) | Ja, Standard an. Wichtig: EU, UK und Schweiz stehen NICHT auf der Ausnahmeliste (nur Brasilien, China ohne Hongkong, Israel, Nigeria, Südkorea, Vietnam) [11] | Verweis auf Datenschutzeinstellungen vorhanden, genauer Menüpfad in der Quelle nicht spezifiziert | 18 Monate Standard [11] | Nicht geprüft für Consumer | Nein, Privatprodukt |
| Microsoft 365 Copilot | Nein, Prompts und Antworten trainieren die Foundation-Modelle nicht [12] | Entfällt vertraglich, Verwaltung über Microsoft Purview [12] | Adminseitig über Purview-Aufbewahrungsrichtlinien steuerbar, feste Standardzahl nennt die Quelle nicht [12] | Ja, EU Data Boundary für EU-Kunden [12] | Ja, über Microsoft Product Terms / DPA [12] |
| Mistral Le Chat (Free) | Ja, Standard an, Opt-out möglich [13] | App: Einstellungen > Data & Account Controls > „Enable data sharing” abwählen; Web: Privacy-Bereich, Toggle aus [13] | Nicht geprüft (Quelle verweist auf separaten Artikel) | Nicht geprüft | Ja, DPA vorhanden, primär für Geschäftskonten gedacht [14] |
| Mistral Le Chat Pro/Team/Enterprise | Nein, Standard bereits aus [13] | Admin-Konsole > Le Chat > Privacy [13] | Nicht geprüft | Nicht geprüft | Ja [14] |
| Lokale KI (Ollama / LM Studio) | Entfällt, es gibt keinen Cloud-Betreiber, der mit deinen Eingaben trainiert; Prompts verlassen dein Gerät bei lokal laufenden Modellen laut Anbieterangabe nicht [15][16] | Telemetrie ist ohnehin minimal, in LM Studio zusätzlich abschaltbar unter Einstellungen > Privacy [16] | Entfällt, es werden nur Versions-/Download-Metadaten erfasst, keine Prompt-Inhalte [15][16] | Entfällt, läuft auf deiner eigenen Hardware | Entfällt, kein Auftragsverarbeiter, weil keine Datenübermittlung an Dritte stattfindet |
Zwei Dinge daraus möchte ich hervorheben, weil sie mich selbst überrascht haben. Erstens: Bei Microsoft Copilot für Privatnutzer steht in der aktuellen Datenschutz-FAQ ausdrücklich keine Ausnahme für die EU, UK oder Schweiz, das Training ist dort also standardmäßig an, anders als man häufig liest. Zweitens: Ältere Artikel behaupten teils, Anthropic trainiere grundsätzlich nicht mit Chats, das stimmte bis 2025, seit der Änderung der Verbraucherbedingungen ist es eine Wahl mit echten Konsequenzen bei der Speicherfrist.
Auffällig ist außerdem, wie unterschiedlich die Anbieter mit der Business-Frage umgehen. OpenAI und Anthropic trennen sauber: Sobald ein Konto als Team, Enterprise oder Claude for Work läuft, ist Training laut eigener Aussage aus, ohne dass du irgendwo ein Häkchen setzen musst. Microsoft geht bei Microsoft 365 Copilot denselben Weg, sogar mit einer eigenen EU-Datengrenze. Bei Mistral ist die Trennung an den Tarif geknüpft, nicht an “privat versus geschäftlich”: Wer die kostenlose Stufe von Le Chat nutzt, ist im Training drin, bis er selbst widerspricht, wer für Pro, Team oder Enterprise zahlt, ist von vornherein draußen. Und bei Google zeigt sich der größte Unterschied zwischen Consumer- und Workspace-Welt: Im privaten Gemini bestimmst du die Aktivitätseinstellung selbst, in Gemini for Workspace übernimmt das die Organisation, ohne dass einzelne Nutzer etwas umstellen müssen.
So findest du den Schalter
Kurz und knapp, zum Nachklicken:
- ChatGPT: Profil > Einstellungen > Datenkontrollen > „Modell für alle verbessern” aus.
- Claude: Profil > Privatsphäre-Einstellungen > „Model Improvement” aus. Achtung, Incognito-Chats fließen laut Anthropic ohnehin nie ins Training, egal wie die Einstellung steht.
- Gemini: myactivity.google.com/product/gemini öffnen, „Aktivitäten speichern” deaktivieren.
- Copilot (privat): Profil > Datenschutzeinstellungen, Verweis auf Modelltraining folgen (der genaue Name des Menüpunkts steht nicht einheitlich in der Quelle, im Zweifel über die Suche im Einstellungsmenü gehen).
- Mistral Le Chat: App-Einstellungen > Data & Account Controls > „Enable data sharing” abwählen, oder im Web über den Privacy-Bereich.
Ein Wort zur Reihenfolge, in der du das angehst: Fang mit dem Werkzeug an, das du am häufigsten benutzt, nicht mit dem, das am meisten Schlagzeilen macht. Bei den meisten Kleinbetrieben ist das ChatGPT oder Copilot, weil beide oft schon vorinstalliert oder ins Betriebssystem eingebaut sind, und genau deshalb wird der Schalter am leichtesten übersehen. Wer den einmal umgelegt hat, kann sich Zeit lassen für die selteneren Werkzeuge.
Welche Daten wohin dürfen: die Ampel
Das ist meine eigene Faustregel für den Kleinbetrieb, keine juristische Einstufung (keine Rechtsberatung). Grün heißt für mich unbedenklich, Gelb heißt nur mit AVV oder nach Pseudonymisieren, Rot heißt bei mir: lokal, oder gar nicht.

| Datenart | Free/Plus-Tarif ohne AVV | Business-Tarif mit AVV | Lokale KI |
|---|---|---|---|
| Öffentliches Wissen, Recherche | Grün, kein Personenbezug | Grün | Grün |
| Eigene Texte ohne Personenbezug | Gelb, aus Vorsicht, weil kein Vertrag besteht | Grün | Grün |
| Kundennamen, Adressen | Rot, keine Vertragsgrundlage | Gelb, nur im Rahmen des AVV | Grün |
| Rechnungen, Verträge | Rot | Gelb, Vertraulichkeit vorher prüfen | Grün |
| Bewerbungen, Mitarbeiterdaten | Rot | Gelb, oft zusätzliche Einwilligung nötig | Grün |
| Gesundheitsdaten | Rot | Rot, besondere Kategorie, hohe Hürde | Grün |
Bei mir läuft deshalb die rote Stufe grundsätzlich lokal. Nicht aus Prinzip, sondern weil ich dann gar nicht erst prüfen muss, ob ein Vertrag reicht.
Die gelbe Spalte ist die, an der die meisten Kleinbetriebe scheitern, weil sie unterschätzt wird. Ein Business-Tarif mit AVV ist keine Blanko-Erlaubnis für alles, was mit Personenbezug zu tun hat. Der AVV regelt, wie der Anbieter mit den Daten umgehen darf, er ersetzt nicht die Frage, ob du selbst eine Grundlage hast, die Daten überhaupt zu verarbeiten, etwa eine Einwilligung oder einen Vertrag mit der betroffenen Person. Deshalb steht dort bei mir konsequent Gelb und nicht Grün: gelb heißt “möglich, aber prüf es”, nicht “erledigt”.
Die Spalte ohne Sternchen: lokale KI
Alle Cloud-Zeilen oben tragen ein gedankliches Sternchen: Standardwerte ändern sich, Tarife werden umbenannt, Regionen kommen dazu. Lokale KI über Ollama oder LM Studio hat dieses Sternchen nicht, weil es dort schlicht keinen Anbieter gibt, der deine Eingaben verarbeitet. Das heißt nicht, dass lokale KI in jeder Hinsicht besser ist: Sie ist oft langsamer, schwächer bei komplexen Aufgaben, und die Verantwortung für Zugriffsrechte und Backups liegt jetzt bei dir. Aber die eine Frage, um die es hier geht, “geht meine Eingabe irgendwohin”, beantwortet sich von selbst: nein.
Wie ich es selbst halte
Ich bin ein Kleinbetrieb, ein eigenes Agentensystem betreibe ich seit Anfang dieses Jahres. Meine Assistentin Anna hat ihr Hauptgehirn in der Cloud, es kommt aus Claude, das sage ich bewusst so und nicht genauer. Stimme, Kamera-Präsenz und vor allem ihr Gedächtnis, alles, was sie über meinen Betrieb weiß, läuft lokal. Kundendaten, Angebote, Buchhaltung bleiben deshalb im Haus, das schwere Denken, lange Auswertungen, komplexe Planung, übernimmt dosiert die Cloud. Den Cloud-Teil betreibe ich über ein Claude-Team-Konto mit einer Sitz-Lizenz, also den Geschäftstarif mit Auftragsverarbeitungsvertrag, wie oben in der Tabelle unter „Claude Team” beschrieben. An der Aufteilung ändert das nichts: Kundendaten, Angebote und Buchhaltung bleiben trotzdem im Haus. Meine Formel bleibt: lokal, wo es zählt, Cloud, wo sie stark ist, nie „alles lokal”.
Mehr dazu, wie ich dahin gekommen bin, in Warum ich meine KI lokal betreibe.
Was ich daraus für den Alltag mitnehme, ist eigentlich simpel: Ich muss nicht jeden Tag neu entscheiden, was wohin darf, weil die Ampel von oben längst feststeht. Rechnungen und Kundendaten sehen nur das lokale System, alles andere, Recherche, Textbausteine, allgemeine Auswertungen ohne Namen, darf auch mal durch die Cloud. Diese Trennung kostet mich am Anfang etwas Disziplin, inzwischen ist sie einfach Routine.
Was sich seit 2024 geändert hat, und wie oft ich das hier prüfe
Diese Tabelle ist eine Momentaufnahme, keine Konstante. Drei Beispiele, warum sich das lohnt zu wiederholen:
- Anthropic hat 2025 seine Verbraucherbedingungen geändert: Aus “wir trainieren generell nicht mit Chats” wurde eine echte Wahl mit unterschiedlichen Speicherfristen. Wer das noch aus einem älteren Artikel kennt, hat einen veralteten Stand.
- Mistral unterscheidet inzwischen sauber zwischen Free (Training an, Opt-out möglich) und bezahlten Tarifen (Training aus, Opt-in nötig), das war nicht immer so klar getrennt.
- Microsoft nennt für Copilot privat eine Länderliste, die EU, UK und Schweiz explizit nicht ausschließt, das widerspricht mancher Zusammenfassung, die im Netz kursiert.
Ich habe mir deshalb vorgenommen, diese Tabelle vierteljährlich gegen die Original-Seiten der Anbieter zu prüfen, nicht gegen Sekundärquellen. Stand dieser Fassung: 15.09.2026.
Was du direkt mitnehmen kannst
- Prüfe den Trainings-Schalter einmal bewusst, für jedes Tool, das du regelmäßig nutzt.
- Nutze den temporären beziehungsweise Incognito-Modus, wenn du unsicher bist, ob ein Text sensibel ist.
- Pseudonymisiere, bevor du einfügst: aus “Herr Müller, Musterstraße 5” wird “Kunde A, Ort B”.
- Prüfe bei Business-Tarifen, ob wirklich ein AVV vorliegt, nicht nur ein allgemeines Nutzungsversprechen.
- Für die rote Stufe der Ampel: lokal, oder gar nicht.
Quellen (alle abgerufen am 15.09.2026)
- OpenAI Help Center, “How your data is used to improve model performance”, help.openai.com/en/articles/5722486-how-your-data-is-used-to-improve-model-performance (per Suche abgerufen, Direktzugriff von OpenAI blockiert)
- OpenAI Help Center, “Temporary Chat FAQ”, help.openai.com/en/articles/8914046-temporary-chat-faq (per Suche abgerufen)
- OpenAI, “Enterprise privacy” und “Business data privacy”, openai.com/enterprise-privacy/, openai.com/business-data/ (per Suche abgerufen, Direktzugriff blockiert)
- Anthropic Privacy Center, “Is my data used for model training?” (Consumer), privacy.claude.com/en/articles/10023580-is-my-data-used-for-model-training (direkt abgerufen)
- Anthropic, “Updates to our Consumer Terms”, anthropic.com/news/updates-to-our-consumer-terms (direkt abgerufen)
- OpenAI, “Introducing data residency in Europe”, openai.com/index/introducing-data-residency-in-europe/ (per Suche abgerufen)
- Anthropic Privacy Center, “Is my data used for model training?” (Commercial-Bereich), privacy.claude.com/en/articles/7996868-is-my-data-used-for-model-training (per Suche abgerufen)
- Anthropic Privacy Center, “Configure custom data retention controls for Enterprise plans”, privacy.claude.com/en/articles/10440198 (per Suche abgerufen)
- Google, Gemini-Apps-Datenschutzhub, support.google.com/gemini/answer/13594961?hl=de (direkt abgerufen)
- Google Workspace, “Generative AI in Google Workspace Privacy Hub”, knowledge.workspace.google.com/admin/generative-ai/generative-ai-in-google-workspace-privacy-hub (direkt abgerufen)
- Microsoft, “Datenschutz-FAQ für Microsoft Copilot”, support.microsoft.com/de-de/microsoft-copilot/privacy-faq-for-microsoft-copilot (direkt abgerufen)
- Microsoft Learn, “Data, Privacy, and Security for Microsoft Copilot”, learn.microsoft.com/en-us/copilot/microsoft-365/microsoft-365-copilot-privacy (direkt abgerufen)
- Mistral Help Center, “Can I opt out of my input or output data being used for training?”, help.mistral.ai/en/articles/455207 (direkt abgerufen und per Suche gegengeprüft)
- Mistral, Data Processing Addendum, mistral.ai/terms#data-processing-addendum, verlinkt über help.mistral.ai (abgerufen)
- Ollama, offizielle Datenschutzerklärung, ollama.com/privacy (direkt abgerufen)
- LM Studio, Datenschutzerklärungen, lmstudio.ai/app-privacy und lmstudio.ai/hub-privacy (per Suche abgerufen)
Ältere Zweitquellen wie t3n (04.08.2024) habe ich bewusst nicht als Beleg verwendet, weil dort die inzwischen überholte Aussage steht, Anthropic trainiere grundsätzlich nicht mit Chats.
Wenn du wissen willst, wann der erste Kurs dazu startet: Benachrichtigen lassen – eine Mail, wenn es losgeht, sonst nichts.
Nachgefragt
Häufige Fragen dazu.
01 Darf ich Kundendaten in ChatGPT Plus eingeben?
Ich würde es nicht tun. ChatGPT Plus ist ein Privatkonto ohne Auftragsverarbeitungsvertrag, du hast also keine vertragliche Grundlage, fremde Personendaten dort zu verarbeiten. Für Kundendaten brauchst du entweder einen Business-Tarif mit AVV oder du lässt die Daten draußen, zum Beispiel indem du Namen vorher durch Platzhalter ersetzt.
02 Trainiert Claude mit meinen Chats?
Bei Free und Pro nur, wenn du das in den Privatsphäre-Einstellungen aktivierst, Standard ist aus. Sagst du Ja, gilt eine Speicherfrist von bis zu fünf Jahren statt 30 Tagen. Bei Team, Enterprise und über die API trainiert Anthropic laut eigener Aussage grundsätzlich nicht mit deinen Inhalten.
03 Ist lokale KI automatisch DSGVO-konform?
Nein, automatisch ist da gar nichts, das sage ich bewusst so deutlich (keine Rechtsberatung). Lokale KI verlässt dein Gerät nicht, das nimmt dir aber nicht ab, selbst sauber mit den Daten umzugehen: Zugriffsrechte, Backups, Löschkonzept. Sie nimmt dir nur das Risiko, dass ein fremder Anbieter mit deinen Eingaben etwas anstellt, das du nicht kontrollierst.
04 Was ist ein AVV?
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag regelt, dass ein Anbieter Daten nur in deinem Auftrag und nach deinen Vorgaben verarbeitet, nicht auf eigene Rechnung. Ohne AVV hast du bei personenbezogenen Daten meist keine saubere Grundlage. Ob und wie du einen brauchst, kläre im Zweifel mit jemandem vom Fach, ich bin hier Praktiker, kein Jurist.